Musterkaufvertrag für Boote & Inventarliste

Unser Muster-Kaufvertrag für Wassersportfahrzeuge bietet Ihnen Rechtssicherheit und hilft, alle wichtigen Details im Blick zu haben. Neu ist die digitale Vorlage, die Sie bequem am Computer ausfüllen können. Ein wichtiger Zusatz hierzu ist die Inventarliste.

Der Kauf eines Boots ist Vertrauenssache, der Verkauf ebenso. Das Vertrauen zwischen Käufer und Verkäufer wird durch den rechtssicheren Kaufvertrag verstärkt. Der neutrale Muster-Kaufvertrag von BEST-Boats24 schafft eine klare Grundlage für die wichtigsten Punkte. Der Vertrag fasst alle wesentlichen Inhalte auf einer Seite zusammen und eignet sich für den Verkauf von Motorbooten und Segelbooten. Sie können den Kaufvertrag für Boote individuell umgestalten und ergänzen.

Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass dieser Vertrag für den privaten Verkauf von Gebrauchtbooten als Vorlage gilt. Erfolgt der Verkauf durch einen Unternehmer, ist der im Musterkaufvertrag enthaltene "Ausschluss der Sachmängelhaftung" unwirksam. Der Muster-Kaufvertrag von BEST-Boats24 wurde juristisch geprüft. Die Verantwortung für die Verwendung und die weitere inhaltliche Gestaltung liegt bei Ihnen. BEST-Boats24 stellt lediglich den Mustervertrag und schließt die Haftung für jegliche Verwendung aus.

Musterablauf

Wie läuft ein Bootsverkauf von privat zu privat idealerweise ab? Die Checkliste in Kürze:

  • Musterablauf
    1. Kaufvertrag digital ausfüllen oder ausdrucken
    2. Besichtigungstermin verabreden
    3. Identität von Käufer und Verkäufer via Ausweis bestätigen lassen
    4. Kaufvertrag gemeinsam vervollständigen und überprüfen
    1. wenn möglich Probefahrt vereinbaren
    2. Zahlungsmodalitäten regeln (Anzahlung, Zahlungsart, Termine)
    3. Bootsübergabe des mitsamt vollständigen Unterlagen
    4. Kaufvertrag unterschreiben

Was gehört in den Kaufvertrag?

Missverständnisse vorbeugen und den Zweifelsfall absichern, das kann der Kaufvertrag. Er regelt den Übergang des Eigentums, in dem Fall des Boots, zwischen Käufer und Verkäufer. Kaufverträge müssen nicht zwingend schriftlich aufgesetzt werden, der mündliche Abschluss ist ausreichend. Davon ist aber sowohl beim Bootskauf als auch beim Bootsverkauf dringend abzuraten! Unser Tipp: Haltent Sie alle besprochenen Inhalte im Vertrag fest. So können beide Seiten ihre Ansprüche belegen und mögliche Unstimmigkeiten im Vorfeld ausschließen.

Wichtig: Es klingt profan, aber die Angaben zu Ort, Datum und Uhrzeit sind unbedingt notwendig für einen Kaufvertrag. Und zur beweiskräftigen Urkunde wird der Kaufvertrag erst mit beiden Unterschriften. Bitte prüfen Sie die Angaben des Vertragspartners anhand eines gültigen Personalausweises bzw. eines Reisepasses, denn Angaben in Zulassungsbescheinigungen können veraltet sein. Ebenso muss die genannte Person nicht zwangsläufig identisch sein mit dem Eigentümer oder dem Verkäufer. Beugen Sie derartigen Missverständnisse vor. Dafür genügt ein Blick in den Ausweis.

Die Inventarliste als unverzichtbare Vertragsergänzung

Der Vertrag ist unverzichtbar, die Inventarliste die perfekte Ergänzung dazu. Sie ist nicht zwingend vorgeschrieben, sichert Ihren Kauf oder Verkauf von Booten aber zusätzlich ab. Die Inventar- oder Ausrüstungsliste hilft Ihnen, sämtliches Zubehör des Boots auf einer Checkliste aufzuführen und damit die Vertragsinhalte möglichst exakt zu definieren. Um Ihnen den Kauf oder Verkauf noch einfacher zu machen, haben wir die BEST-Boats24 Inventarliste um eine Mängelliste ergänzt. Anhand dieser zusätzlichen Checkliste können Sie den Zustand des Boots detailliert erfassen. Die Inventarliste können Sie beliebig erweitern und individuell anpassen.

Fotoratgeber

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Videoratgeber

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Textratgeber

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Sicherheitshinweise

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Wichtige Kennzeichnungen und Registrierungen

Bitte achten Sie bei jedem Vertragsabschluss darauf, dass die jeweilige Bootskennung korrekt aufgeführt ist. Folgende Nummern sind im Vertrag von Bedeutung.

Hull IdentificationNumber (HIN)

In der Regen befindet sich die Hull IdentificationNumber (HIN) an der rechten Seitenwand am Heck. Diese Rumpf- bzw. Hüllennummer besteht bei Booten ab dem Baujahr 1998 aus 12 bis 14 Zeichen (Buchstaben und Ziffern). Sie ist entweder auf ein Schild oder in die Beschichtung des Bootsrumpfes (Gelcoat) geprägt. Gleichen Sie die am Boot befindliche Nummer mit der Eintragung im Registriernachweis ab.

Kennzeichen

Die Registriernummer des Boots ist ebenfalls ein notwendiger Bestandteil des Kaufvertrags. Achten Sie auf die Vorlage des Kennzeichenausweis eines Wasser- und Schifffahrtsamtes, den Internationalen Bootsschein oder das Flaggenzertifikat im Original. Der Bootsverkäuferist verpflichtet, Ihnen mindestens eine Kopie des Ausweises auszuhändigen.

Motornummer

Die Seriennummer besteht aus unterschiedlichsten Zahlenvariationen, die je nach Hersteller variieren und auf den festgenieteten Typenschildern zu finden sind. Ist kein Typenschild vorhanden, kann die Seriennummer auch auf dem Motorblock stehen. Wie bei allen Kennzeichnungen ist auch die Typennummer einzigartig. Viele Motoren-Hersteller sind an der ersten Ziffer des Typeschilds zu erkennen. So beginnen alle Seriennummervon Mercruiser mit Null. Bitte stellen Sie sicher, dass sämtliche Nummern im Kaufvertrag vermerkt sind.

Sie haben Fragen zum Kaufvertrag? Wir stehen Ihnen gerne zur Seite, Sie erreichen uns telefonisch oder jederzeit per Mail.